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Letzte Rede Schuschniggs, Schuschnigg bei seiner Ansprache. 09.03.1938 - Hilscher, Albert
(ÖNB Bildarchiv und Gaphiksammlung) 

VIENNAaustrofascism

TALES OF AUSTRIA

Stadtführung durch den ersten Bezirk:

  • Justizpalast

  • Parlament

  • Ballhausplatz 

  • Michaelerkirche

  • Mozartdenkmal

  • Äußeres Burgtor

  • Heldenplatz 

Dauer: 2 Stunden

 

Start: Justizpalast 

Ende: Heldenplatz

 

 p.P. € 25,-

VIENNAaustrofascism 

Details:​

In Österreich war die Zwischenkriegszeit von Turbulenzen wirtschaftlicher und politischer Art geprägt. Mit der Niederlage im Ersten Weltkrieg endete die Monarchie und damit die Herrschaft der Habsburger. Die junge Demokratie hatte nicht nur Freunde und die Entwicklungen in den 1920er Jahren stellten die Republik immer wieder vor Herausforderungen. 

 

Unsere Tour beginnt am Justizpalast, der im Zuge der Julirevolte 1927 von einer aufgebrachten Arbeiterschaft in Brand gesetzt wurde. Wir beschäftigen uns mit den Entwicklungen, die zu dem Auslöser dieses Aufruhrs führte: Dem Schattendorfer Urteil. 

Wir begegnen Gründern der Ersten Republik und erläutern, wie es zur Selbstausschaltung des Parlaments kam und wie Bundeskanzler Dr. Engelbert Dollfuß diesen Vorgang zur Installation seiner Kanzlerdiktatur und der Gründung des Ständestaates nutzte. 

 

Auf diesem Spaziergang beleuchten wir neben den oben erwähnten Entwicklungen die Rivalität und Radikalisierung der rechten und linken Lager genauer. Wir beschäftigen uns eingehend mit dem Austrofaschismus, und ob dies der adäquate Begriff für die diktatorische Regierungsform jener Zeit ist. Im Zuge dessen stellen wir Ihnen Polit-Größen der Ersten Republik und des Ständestaates vor. Manch einer von ihnen erlebte eine zweite Karriere bei der Wiedererrichtung der Republik nach dem Zweiten Weltkrieg.

Und welche Bedeutung hatte damals eigentlich die katholische Kirche? Auch damit werden wir uns befassen.

 

Unsere letzte Station ist der Heldenplatz. Jener Ort, an dem im März 1938 die Existenz Österreichs und somit auch die des Ständestaates endete. Heute befindet sich dort das „Haus der Geschichte Österreichs“. Wer sein Wissen über die jüngere Vergangenheit der Alpenrepublik vertiefen möchte, dem bietet sich mit dem Besuch dieses Museums eine spannende Möglichkeit dazu.

 

Inkludierte Leistungen:

  • Führung mit einer/m lizenzierten Fremdenführer:in

  • Dauer: 2 h

Preis:

€ 25,-* Einzelpreis zu fixen Terminen

 

€ 210,-* Preis für private Tour/ Gruppenpreis 

 

*Bei Anmeldung zu einer Tour erhalten Sie ein Angebot von einer/m Fremdenführer:in. 

Tour anfragen . . . 

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Der Brand von 1927
(OGH.gv.at -  Oberster Gerichtshof Österreich) 

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